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Substanzen, die bei der Schwermetallausleitung eingesetzt werden

Es gibt verschiedene natürliche Substanzen, die bei der Schwermetallausleitung eingesetzt werden können. In der Regel besteht die Ausleitung aus einer Kombination dieser Substanzen: Grundsätzlich wird die Süßwasseralge Chlorella pyrenoidosa gegeben, die der/die Patient/in täglich einnimmt. Diese Alge hat die Fähigkeit, Schwermetalle im Körper zu mobilisieren und abzubinden. Dazu kommt eine chemische Substanz mit Namen DMPS zum Einsatz. DMPS steht für Dimercapto-Propan-Sulfonat. Es handelt sich dabei um ein Schwefelsalz, das Schwermetalle mobilisiert und vor allem abbindet. Diese können dann im Urin nachgewiesen werden. DMPS wird ca. alle vier bis sechs Wochen in die Vene gegeben und reinigt durch seine enorme Abbindungskapazität das Körpersystem.

Als Ergänzung wird Vitamin C hochdosiert (15-30g) als Infusion gegeben. Dies sollte möglichst 14-tägig geschehen.

Weiter wird Glutathion eingesetzt, eine natürliche Substanz, die im Entgiftungszyklus eine Schlüsselposition besitzt. Glutathion ist bereits im Körper vorhanden, aufgrund der Giftbelastung aber oft zu wenig, da es ständig verbraucht wird.

Auch Koriander ist eine natürliche Substanz, die bei der Ausleitung von Schwermetallen verwendet wird. Er wird oral, in Tropfenform, verabreicht. Koriander hat die Fähigkeit, Quecksilber aus dem Zellinneren nach außen, ins Bindegewebe zu transportieren. Er spielt eine wichtige Rolle in der fortgeschrittenen Phase einer Ausleitung.