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FAMILIENSTELLEN

Jeder von uns ist Teil eines Familiensystems - einer großen "Familienseele" bzw. eines "Familienenergiefeldes". Aufgrund dieser Zugehörigkeit kann es sein, dass wir Gefühle oder Lebensthemen mit uns tragen, die eigentlich nicht in unser Leben gehören, sondern in das Familiensystem.

Ich weise auf die Therapieform des "Familienstellens nach Bert Hellinger" hin, da ich in meiner Praxis seit langem beobachte, dass Krankheitssymptome auch durch eine Verstrickung im eigenen Familiensystem entstehen können. Kinder zum Beispiel handeln stets aus Liebe zu ihren Eltern. So kann die Tochter, wie die Mutter, an Migräne leiden und damit signalisieren. "Schau Mama, ich mache es wie du, mir geht es auch nicht besser." Dies passiert auf einer ganz unbewussten Ebene. Es wird oft von Vererbung gesprochen, doch ist es dies in Wirklichkeit nicht.

Das Familienstellen hilft, um solche Familienverstrickungen aufzuklären. "Das Familienstellen in seiner heutigen Form "nach Hellinger" wurde in den letzten 15 Jahren von Bert Hellinger entwickelt. Es basiert nicht zuletzt auf der systemischen Denkweise, die mit Gregory Batesom in den 30er Jahren ihren Anfang nahm und auch von anderen Therapeuten in der Praxis eingesetzt und entwickelt wurde" (aus: www.hellinger.com "Familienstellen", 23. Dez. 2002).

Für alle, die sich näher mit der Praxis des Familienstellens befassen - und sich gerne erst einmal lesend informieren - wollen, empfehle ich das Buch: "Ohne Wurzeln keine Flügel" von B. Ulsamer, Goldmann Verlag 1999.